Aktuelles

Besondere Mitteilungen und Veranstaltungen in unserer Gemeinde

Gemeindebrief (Download)
Berichte und Fotos von besonderen Veranstaltungen in den letzten Jahren finden Sie in unserem Archiv


Cosmas und Damian Vortrag - Berühmter Ägyptologe in der Marktkirche

Er wurde 1938 in Langelsheim geboren - und gilt heute als einer der fundiertesten Religions- und Kulturwissenschaftler: der Ägyptologe Jan Assmann. Auf Einladung des Rotary Clubs Goslar und der Propstei Goslar sprach er am Montag d. 12. Juli in der Marktkirche. Die Veranstaltung fand im Rahmen der jährlich stattfindenden Cosmas-und-Damian-Vorträge statt.

"Wandlung des Göttlichen in der Alten Welt"

Prof. Dr. Jan Assmann, Heidelberg

Mit seiner Frau Aleida Assmann zusammen entwickelte Jan Assmann die Theorie des kulturellen Gedächtnisses und wurde international bekannt. Eine hochrangige wissenschaftliche Debatte löste seine Deutung der Entstehung des Monotheismus aus, dessen Anfänge Assmann zufolge mit dem Zeitpunkt des israelitischen Auszugs aus Ägypten verbunden sind. Der Streit um den absoluten Wahrheitsbegriff sei tief in das kulturelle Gedächtnis des modernen Menschen eingegangen. Der "Preis" für den Monotheismus zeige sich in den religiösen, kulturellen und politischen Auseinandersetzungen bis in die Gegenwart.

Helmut Liersch

Download des Vortagstextes Wandel des Göttlichen in der Alten Welt"

Mit freundlicher Genehmigung des Referenten

Bilder von der Veranstaltung

Fotos: H.Hädrich


Eröffnung der Ausstellung mit Arbeiten von Petra Förster

am 20. August um 18.30 Uhr in der Marktkirche

Petra Förster ist keine Frau der lauten Töne und der grellen Gesten. Die Werke von Petra Förster wirken wie aus einem Bilderbuch ausgeschnitten. Die naturalistischen oder leicht stilisierten Skulpturen und Objekte sind mit kräftigen Farben versehen.

Petra Förster ist zurzeit künstlerische Mitarbeiterin am Institut für Elementares Formen der Technische Universität Braunschweig und seit 2003 Lehrbeauftragte für die Grundlehre Industrie Design an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig.

Am 20. August, 18.30 Uhr, startet die Ausstellung in der Marktkirche mit einer abendlichen Vernissage. Die Kunsthistorikerin Dr. Regine Nahrwold wird eine Einführung in das Werk der Künstlerin geben.





Mitarbeitende im Besuchsdienst gesucht

Besuchen Sie gerne auch Ihnen zunächst unbekannte Menschen?

Knüpfen Sie gerne Kontakte zu älteren oder auch kranken Menschen?

Die Marktgemeinde hat seit vielen Jahren einen Besuchsdienst aufgebaut, der zu Geburtstagen, in der Weihnachtszeit oder bei Krankenhausaufenthalten ältere oder kranke Mitglieder unserer Gemeinde besucht und Grüße der Gemeinde übermittelt. Aber: Bisweilen sind viele Besuche zu machen und nicht immer können alle Mitglieder des Besuchsdienstes diese Aufgabe in dem erwarteten Umfang wahrnehmen.

Daher unsere Frage und Bitte:

Können und wollen Sie unseren Besuchsdienst mit Ihrem persönlichen Einsatz unterstützen? Wir würden uns über Ihre Hilfe sehr freuen, wir sind auch sicher, dass Sie auch selbst aus der einen oder anderen Begegnung etwas gewinnen, etwas mitnehmen!

Helfen Sie uns bitte! Nehmen Sie Kontakt zu unserer Pfarrerin Karin Liebl auf, Tel. 22922. Unter der gleichen Telefonnummer erreichen Sie auch unsere Pfarramtssekretärin Sandra Seidel. Auch der Vorsitzende des Diakonieausschusses -Hans Mücke- nimmt eine erste Anfrage von Ihnen gerne entgegen, Tel. 20942.



"Die Kirchenleuchten" mit neuem Programm

Mit ihrem Programm "Es lebe die Kirche - egal was da kommt...." mischen sich die "Kirchenleuchten" auch im Jahr 2010 in die Irrungen und Wirrungen kirchlicher Realität ein. Und jeder kriegt was ab: Landeskirchenamt und Pfarrerschaft, Kirchenvolk und auch unkirchliches Volk, Politik, Wirtschaft und Kirche werden nicht verschont. Da werden Ideen zur Nutzung kirchlicher Gebäude entwickelt, das Internet für Amtshandlungen genutzt, ein Gottesdienst besucht (mit fatalen Folgen), ehrenamtliche Mitarbeiter werden neu motiviert... Auch musikalisch haben die Kirchenleuchten Neues im Programm.

Bissig, kritisch, komisch - eine Einladung zum herzlichen Mitlachen. Obwohl manchen auch immer mal das Lachen im Halse stecken bleiben möchte. In jedem Fall wird den Besucherinnen und Besuchern ein buntes Programm geboten, in dem jeder sich bitte hoffentlich auch wiederfinden möge!

Premiere: 22. August 2010 um 18.00 Uhr im Amsdorfhaus.

Weiterer Auftritt: 26. September 2010 um 18.00 Uhr im Amsdorfhaus

Infos und Kontakt: www.die-kirchenleuchten.de

Bilder und Bericht vom letztjährigen Programm

Neue Stadtjugenddiakonin für Goslar

Hallo, ich bins, Kathrin Lüddeke, die neue Stadtjugenddiakonin. Zu mir persönlich: ich lache gern und laut! Eine Freundin hat mir von einer Diakonenstelle in Goslar erzählt und es hörte sich so gut an, dass ich sofort dachte: Da möchte ich hin. Das ist ein interessantes Arbeitsgebiet. Und so arbeite ich seit dem 1.3. in Goslar für die Ev. Jugend. Ich habe viele liebe Menschen kennen gelernt, aber noch lange nicht alle. Aber das wird sich mit der Zeit bestimmt ändern. Und ich freue mich schon darauf! Ich sehe meine Aufgabe vor allem darin Jugendliche und Ehrenamtlich der Ev. Jugend zu begleiten und zu unterstützen. Meine eigener Schwerpunkt liegt in der Erlebnispädagogik.

Die erste Aktion ist schon gelaufen: Das waren die Osterkennlerntage bei der wir viele kooperative Abenteuerspiele ausprobiert haben.

Am 26.8.2010 ist das Stadtjugendtreffen der Ev. Jugend um 17.00 Uhr in St. Georg mit Kubb-Turnier. Dazu sind alle Jugendliche in Goslar herzlich eingeladen.

Außerdem gibt es im Sommer eine Kinderkirchenzirkus-Freizeit vom 5.-9. Juli, ein Mädchenseminar, ein abenteuerliches Sommerferienprogramm und eine Silvesterfreizeit.

Im Nächsten Jahr wird es wieder ein Kindermusical für die Grundschulen in der Marktkirche geben: "Mirjam schlägt auf die Pauke". Ein Kinderzeltlager und eine Pilgerfreizeit für junge Erwachsene sind in Planung und es ergeben sich viele unterschiedliche Projekte. Wer Ideen hat, darf sich gerne bei mir melden!

Und ganz wichtig und neu: Meine Sprechstunde immer montags von 17.00 bis 18.00 Uhr (leider nicht in den Ferien, aber sonst immer!). Manchmal hilft halt keine Schokolade mehr, sondern ein gutes Gespräch (oder auch spontane Hausaufgabenhilfe): dann schaut einfach in meinem Büro in der Danziger Str. 32 vorbei. Schokolade gibt es da auch, oder einen Keks... und dann wird hoffentlich wieder laut gelacht! Zumindest ein bißchen. Ich freue mich auf Euch, Dich, Sie.

Bis demnächst,

Ihre Kathrin Lüddeke, Diakonin und Sozialarbeiterin

Tel.: 05321/ 3349426

E-Mail: stadtjugenddiakonin-goslar@gmx.net

Kirchenvorstand persönlich

Der Kirchenvorstand, alle sechs Jahre von der Gemeinde gewählt, soll "Gesichter" bekommen. In einem Interview werden die einzelnen Mitglieder nacheinander zu Wort kommen.

Wir stellen - dem Alphabet rückwärts folgend - Frau Regine Wilde und Herrn Wilhelm Wesemann vor.

Wilhelm Wesemann

ist seit 1988 Mitglied im Kirchenvorstand. Er engagierte sich zunächst für den sozialen Bereich und die Finanzen. 1994 wurde er in den Verbandsvorstand für die Kirchengemeinden berufen und ist seit 2001 dort stellvertretender Vorsitzender. In der Kirchengemeinde übernahm er 1997 neben den weiterhin betreuten Finanzen auch den Bauausschuss. Er veranlasst und betreut alle notwendigen Baumaßnahmen an den Gebäuden, die zur Marktgemeinde gehören. Ihm stehen dafür im Bauausschuss weitere Mitglieder des Kirchenvorstandes zur Seite.

Sein weiterer Schwerpunkt sind die Finanzen. Die von der Gemeinde gesammelten, gespendeten und durch die Gäste eingenommenen Gelder werden von ihm den jeweiligen Aufgaben zugeordnet und die Jahresrechnung sowie der Haushalt für das folgende Jahr erstellt. Dies wiederum wird dann dem Kirchenverband vorgelegt, der die Verbuchung übernimmt. Neben diesen Einnahmen gehen auch die Gelder, die durch den Förderkreis Marktkirche aufgebracht werden, durch seine Hände.

Es handelt sich um ein recht umfangreiches Aufgabengebiet, das von ihm seit vielen Jahren zuverlässig, pünktlich und vertrauensvoll verwaltet wird. Er hat sich dadurch das Vertrauen nicht nur der Gemeinde sondern auch der Landeskirche erworben.





Regine Wilde

Frau Wilde ist bei den jüngsten Wahlen als Ersatzverordnete gewählt worden und kürzlich als ordentliches Mitglied in den Kirchenvorstand nachgerückt. Sie ist vor allem in den Ausschüssen für Kunst und Diakonie engagiert. So hatte sie z.B. in der zurückliegenden Zeit bei vielen Ausstellungen in der Marktkirche kräftig mitgearbeitet. Besonders sei in diesem Zusammenhang auf die sehr interessante und viel besuchte Ausstellung über die Marktkirchen-Uhr hingewiesen.

Sie übernimmt Besuchsdienste und Besuche anlässlich von Geburtstagen der Gemeindeglieder. Ihr liegt dabei besonders der persönliche Kontakt zu den Menschen am Herzen. In den Seniorenheimen gibt sie Tipps und Ratschläge zur Gestaltung des Aufenthaltes.

Anlässlich von Vorträgen bringt sie den Interessierten die Edelsteine nahe, die gerade durch den neu konzipierten Pilgerweg für die einzelnen Kirchen eine besondere Bedeutung bekommen haben. Auch ihr Vortrag über Elvira Bach fand großes Interesse. Das sind einige Schwerpunkte, die Frau Wilde am Herzen liegen. Neben den Lesungen im Gottesdienst hilft sie gerne bei der Austeilung des Abendmahles, um damit auch mit anderen Gemeindegliedern in Kontakt zu kommen.







Dieter Schütze

ist ein "junges" Mitglied des Kirchenvorstandes. Er hat im KV eine beratende Funktion. Aus Ostfriesland nach Goslar gezogen, hat er Aufgaben im Bereich für Kinder und Senioren übernommen. Im Seniorenkreis hält er u.a. Vorträge über Themen wie "Die moderne Gentechnik", "Die Abstammung des Menschen", die Frage "Dürfen wir alles, was wir können?" und "Was ist Leben?" Themen, die gerade bei der Entwicklung der zukünftigen Bevölkerungsstruktur eine wichtige Rolle spielen.

Neben dieser Aufgabe arbeitet er auch im Diakonieausschuss mit und hat dort den Besuchsdienst übernommen. Ein besonderes Anliegen ist für Herrn Schütze aber ist der Besuch von Gemeindegliedern im Krankenhaus. Dies sieht er als eine sehr wichtige Aufgabe an, zu der gerne noch weitere Unterstützung aus dem Kreis der Gemeinde erwünscht ist. Herr Schütze ist aus Leer zugezogen, wo er bereits bei der Neugestaltung der dortigen Orgel wichtige Aufgaben übernommen hatte. Diese Kenntnisse setzt er nun hier in Goslar in der Marktkirche im Orgelausschuss um und hat bei der Gestaltung der Flyer und der Einwerbung von Sponsoren etc. seine reichen Erfahrungen eingebracht.

Dorothee Prüssner

gehört dem Kirchenvorstand schon in der zweiten Wahlperiode an. Sie hat sich vor allem für die Kirchenpädagogik und die Kunst in der Kirche eingesetzt. So verdanken die vielen Gäste Goslars nicht zuletzt auch ihr, dass sie jederzeit und täglich die Kirchen aufsuchen können. Das Projekt "Offene Kirche" ist durch Frau Prüssner sehr engagiert in Goslar Wirklichkeit geworden. Neben dieser Aufgabe ist sie auch für die Kirchenpädagogik und die Aus- und Weiterbildung der Kirchenführer zuständig gewesen.

Viele der heutigen Kirchenführer haben durch sie ihre Ausbildung erhalten. Dabei war es wichtig, die christlichen Symbole in der Kirche entdecken. Gerade die oft versteckten christlichen Symbole sollen den Menschen Kirche und Glauben näher bringen und ihnen dafür die Augen öffnen. Der in Goslar konzipierte Pilgerweg entlang dem Kirchenkreuz ist für sie bei Führungen für Gemeindegruppen aller Altersstruktur eine wichtige Aufgabe. Daneben sind ihr Gespräche mit Gemeindegliedern auch über alltägliche Probleme selbstverständlich. Sie möchte den Betroffenen das Gefühl geben, in der Gemeinde zu Hause zu sein.

Als Vorsitzende des Fördervereins Marktkirche lädt sie einmal jährlich eine kompetente Persönlichkeit zu einem Vortrag ein. Viele Aufgaben sind so von ihr untereinander verzahnt und die Umsetzung für sie die vornehmste Pflicht bei der Arbeit im Kirchenvorstand.

Hans Mücke

ist seit 1978 Mitglied im Kirchenvorstand und seit vielen Jahren Vorsitzender. Seine Aufgaben in dieser Institution sind sehr vielseitig: er leitet in der Regel die Sitzungen des Kirchenvorstandes, und bringt als Jurist sein Fachwissen bei rechtlichen Fragen ein. Auch der Kirchdienst bei den Gottesdiensten liegt ihm sehr am Herzen.

Besonders im Diakonie-Ausschuss sind seine inhaltlichen Schwerpunkte gelegen. Dazu zählt zum Beispiel der Besuchsdienst. Hier sieht er im persönlichen Kontakt zu den Mitgliedern der Gemeinde eine wichtige Aufgabe, ihnen das Gefühl der Zugehörigkeit zur Gemeinschaft zu geben.

Außer diesen Aufgaben und Verpflichtungen gestaltet er auch gerne Andachten.

Die Gespräche führte Antje Krüger



Gemeinden in der Nazizeit

Am 9. Oktober wurde der Öffentlichkeit ein Buch vorgestellt, das eine Forschungslücke schließt:

Peter Schyga

Kirche in der NS-Volksgemeinschaft

Selbstbehauptung, Anpassung, Selbstaufgabe

Die ev.-luth. Gemeinden in Goslar, der Reichsbauernstadt des Nationalsozialismus

Das Werk erscheint im Lutherischen Verlagshaus Goslar, herausgegeben im Auftrag der Propstei Goslar; der Preis des umfangreichen Werkes stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Der Hannoveraner Historiker Peter Schyga hatte vor 10 Jahren bereits Grundlegendes über Goslar in der Zeit des Nationalsozialismus erarbeitet. Ausführliches Studium der landeskirchlichen und der gemeindlichen Archive sowie Gespräche mit Zeitzeugen ermöglichten eine tiefgreifende Studie. Schyga betrachtet die Kirchengemeinden als integralen Bestandteil der Volksgemeinschaft, die gleichwohl erkannten, dass grundlegende Bestandteile ihres Glaubens im Widerspruch zu Politik und Ideologie des Regimes standen. Erstmals wird in dem Werk auch der gemeinsame Gemeindebrief der Goslarer Kirchengemeinden ausgewertet.

Das Buch wird im Zusammenhang mit der Ausstellung

Die NS-Inszenierungen zum Erntedankfest Bückeberg / Goslar

vorgestellt, die vom 4. Oktober bis zum 2. November 2009 im Städtischen Museum Goslar zu sehen war. Auch dieser Teil der Geschichte Goslars wurde bisher wenig beleuchtet. Goslar als Stadt des Reichsnährstandes und als Reichsbauernstadt war Zentrum der Produktion der Blut- und Bodenideologie und -propaganda. Die Erntedanktage waren hier großes Ereignis, weil Hitler in die Stadt kam; von erheblicher Bedeutung waren die Reichsbauerntage im November. Am 10. Oktober findet begleitend eine Tagung zum Thema im Amsdorfhaus statt. Interessierte werden gebeten, auf entsprechende Hinweise in der Tagespresse zu achten.

Helmut Liersch

Dokumentation der Ausstellung: Erntedank und „Blut und Boden“ – Bückeberg/Hameln und Goslar 1933 bis 1938. NS-Rassekult und die Widerrede von Kirchengemeinden Im Goslarer Museum v. 4. Okt. bis 1. Nov. 2009.

Eine Gemeinschaftsproduktion von Ev.-luth. Propstei Goslar, Spurensuche Harzregion e. V., Bernd Gelderblom / Hameln.

Herausgeber: Spurensuche Harzregion e. V. in Kooperation mit der Ev.-luth. Propstei Goslar und Bernhard Gelderblom




Neue Broschüre

Evangelisch im Harz





"Wasser des Lebens"

Einladung zum Kindertauffest

Sonntag, 29. August 2010 um 10.30 Uhr

Die Marktgemeinde lädt Sie herzlich zu einem besonderen Familiengottesdienst ein:

Wir möchten gemeinsam mit Ihnen ein Tauffest feiern.

Vielleicht haben Sie bisher noch keine Gelegenheit gefunden Ihr Kind bzw. Ihre Kinder taufen zu lassen. In diesem Sommer wollen wir Ihnen nun einen Rahmen dafür bieten:

Einen Gottesdienst unter freiem Himmel. Für die Taufe holen wir das frische Wasser aus der Gose. Nach dem Gottesdienst feiern wir gemeinsam: Spiel und Spaß, Essen und Trinken. Auf Sie kommen keine Kosten zu, Sie sind mit Ihren Gästen eingeladen!

Wenn Ihnen unsere Einladung zusagt, dann melden Sie bitte Ihr Kind/Ihre Kinder bis zum 16. April im Gemeindebüro bei Frau Seidel oder bei Pfarrerin Liebl an Tel.: 22922, E-Mail: Liebl@Marktkirchegoslar.de

Es wird ein gemeinsames Treffen für die Eltern zur Vorbereitung des Tauffestes geben. Selbstverständlich haben Sie auch die Möglichkeit Ihr Kind an einem anderen Termin taufen zu lassen. Wir informieren Sie gerne!

Karin Liebl und Marina Schoger



"Krabbelkäfer" noch offen für neue Kinder

Da unsere "Großen" nun in den Kindergarten gehen, haben wir freie Plätze für Eltern mit ihren Jüngsten. Sprechen Sie uns an oder kommen Sie einfach einmal vorbei am Dienstag, 10.00 bis 11.30 Uhr im Amsdorfhaus, Dorothea-Borchers-Str. 14.

Karin Liebl

Treffen der Krabbelkäfer im Pfarrgarten


Immer dienstags: Krabbelgruppe

"Lebensbegleitung für Jung und Alt" heißt es im Leitbild der Marktgemeinde. Im Amsdorfhaus kommen die Jüngsten jede Woche am Dienstagvormittag von 10 Uhr bis 11.30 Uhr zusammen. Hier treffen sie Freundinnen und Freunde, singen gemeinsam, "gehen auf Löwenjagd" oder "suchen Gespenster", frühstücken zusammen, feiern Geburtstag und vieles mehr.

Auch für die Erwachsenen ist es wichtig nach der Geburt eines Kindes Gleichgesinnte mit ähnlichen Problemen und Fragestellungen zu treffen und sich gegenseitig zu unterstützen. So entsteht oft nach längerer Pause wieder ein Kontakt zur Kirchengemeinde, der für beide Seiten bereichernd ist.

Eltern, die auf der Suche nach einer Gruppe für sich und ihr Kind sind können gerne einfach einmal zum Schnuppern vorbeikommen.

Karin Liebl

P.S. Schön, dass wir seit kurzem - dank Kirchenvorsteher Jörg Düspohl - im Amsdorfhaus auch einen tollen Wickeltisch in der behindertengerechten Toilette haben und so wieder ein Stück familienfreundlicher geworden sind …



Das Team vom Gästeservice der Marktkirche (von links):

Wolfgang Kramme, Hannelore Rauschmaier, Ingrid Emmerich, Helmut Mühlhausen, Bärbel Kröter, Heinrich Rehbock, Michael Alewyn, Lothar Marx, Marcus Hoppe, Bärbel Gorny, Claudia Bollmann. Auf dem Foto fehlt Antje Krüger.

Täglich geöffnet - der Gästeservice der Marktkirche sucht Verstärkung

Die Marktkirche Goslar ist täglich von 10-17 Uhr geöffnet. Das ist ein hervorragender Service für die vielen Gäste, die Goslar oft nur wenige Stunden besuche, aber auch für zahlreiche Goslarerinnen und Goslarer, die die Atmosphäre der Marktkirche zur kurzen Besinnung im Alltag nutzen.

Der Gästeservice ist bei diesem Projekt "Offene Marktkirche" ein wichtiger Pfeiler. Denn eine geöffnete Kirche ist kaum vorstellbar ohne Betreuung. Die Hauptaufgabe der zurzeit zwölf Damen und Herren besteht darin, als Ansprechpartner/in für die Gäste zur Verfügung zu stehen. Die Gesprächsinhalte bewegen sich zwischen Fragen wie: "ist diese Kirche evangelisch oder katholisch" bis hin zu persönlichen Themen. Außerdem betreut der Gästeservice den Verkaufsstand in der Kirche und steht den PfarrerInnen, dem Kantor und dem Küster bei Veranstaltungen helfend zur Seite.

Ist Ihr Interesse geweckt? Dann fassen Sie sich ein Herz und melden sich bei Herrn Kramme (Tel. 18825) oder direkt beim Pfarramt unter der Telefonnummer 22922.

Ralph Beims



Neues Buch von Propst Helmut Liersch

Predigtband von Propst Helmut Liersch

GOSLAR. Regelmäßige Gottesdienstbesucher werden sich über den Wiedererkennungseffekt im jüngsten Buch von Propst Helmut Liersch freuen. In seinem Predigtband, rechtzeitig vor seinem 60.Geburtstag im renommierten Radius-Verlag erschienen, stehen 26 vornehmlich in der Marktkirche gehaltenen Predigten.

Auch wenn es nicht vom Pfarrer abhängt, ob eine Predigt zum Sauerteig für das Glaubensleben der Zuhörer wird, ist Predigen keine einfache Sache. Da sind Glaubwürdigkeit des Predigers, ein sicheres theologisches Fundament und die Fähigkeit gefragt, die biblische Botschaft ins Leben des Einzelnen und der Gesellschaft „zu übersetzen“. Diese Situation spiegeln die Predigten wie auch der auf dem Pfarrertag gehaltene Vortrag zum Thema „Wie gebe ich Zeugnis von der Hoffnung?“ wieder.

Mit der Wahl des Buchtitels „Geistkraft“ verweist Liersch darauf, dass es Gottes Geist ist, der Leben gelingen lässt. Seine Predigten sind ein Plädoyer für den Glauben, ohne dass er Schwierigkeiten im Umgang mit biblischen Texten ausspart. Das Buch ist in den Buchhandlungen, in der Marktkirche, im Pfarramt und in der Propstei erhältlich.um

Artikel in Goslarsche Zeitung v. 2.9.2006

PREDIGTEN - KRAFT DES GEISTES

Das Buch "Geistkraft" von Helmut Liersch kann man von zwei Seiten lesen: Seinen Hauptteil machen 26 Predigten aus, die der Goslarer Propst in der Goslarer Marktkirche gehalten hat. Man kann aber auch zuerst auf Seite 153 anfangen und sich von Lierschs "Plädoyer gegen die Selbst-Marginalisierung evangelischer Verkündigung" gefangen nehmen lassen.

In diesem Essay legt der Autor, der am 3. September seinen 60. Geburtstag feiert, eine kleine, aber leidenschaftliche Homiletik vor. Er artikuliert das Leiden an "der Unlust an der Predigt", die er - und sicher viele Predigthörerinnen und -hörer - landauf, landab beobachten. Es geht ihm dabei nicht um Kollegenschelte, sondern darum, wie der eigentliche Predigt-Auftrag gelingen kann: "Wie gebe ich Zeugnis von der Hoffnung?" ist seine Leitfrage. Jedenfalls nicht, sagt Liersch, wenn "wir stecken bleiben bei der Bauart palästinensischer Häuser zur Zeit Jesu" oder darin, zu betonen, "was Gott nicht ist".

Liersch macht Mut dazu, Position zu beziehen: Christlicher Glauben hat Antworten auf die existentiellen Fragen, die Menschen umtreiben. "Wir haben doch diese Antworten bekommen - und wir wollen sie doch verständlich geben, seelsorgerlich fassbar". Pastorinnen und Pastoren werden diesen Essay mit Gewinn für ihre eigene Predigtarbeit lesen. Ebenso viel Gewinn werden "Normalleser" aus den Predigten ziehen: Liersch überrascht mit neuen, erhellenden Auslegungen "bekannter" Texte, unterhält und macht neugierig, erhebt nirgends den moralischen Zeigefinger, sondern macht Mut und öffnet den Weg für die "Geistkraft", die allein Glauben wecken und bestärken kann.

Helmut Liersch: Geistkraft. Predigten. Radius Verlag, Stuttgart 2006 170 Seiten, 15 Euro
Evangelische Zeitung vom 3.September 2006