Die sogenannten „Tech Giganten“ haben in den letzten 20 Jahren ein Vermögen angehäuft, das beispiellos in der Geschichte der Menschheit ist. Dieser Reichtum ermöglicht es ihnen, sich weltweit über die bestehenden Gesetze hinwegzusetzen. Die Email Sperre von Microsoft am Internationale Strafgerichtshof zeigt deutlich die digitale Abhängigkeit, die wir alle in den letzten Jahrzehnten eingegangen sind.
Hinzu kommt aktuell die Umstellung von Windows 10 auf 11. Einerseits läuft das System auf vielen nahezu neuen Geräten nicht, was nicht nachhaltig ist, andererseits spioniert das System die User rund um die Uhr aus.
Das neue Outlook synchronisiert Ihre Passwörter auch ohne Zustimmung mit der MS-Cloud.
Microsofts Recall AI macht in kurzen Zeitabständen Screenshots von Ihrem Monitor, die dann ausgewertet werden.
Microsoft verlangt einen Chip (TPM) auf dem Rechner zu haben dadurch werden automatisch weltweit 240 Millionen Rechner für Win 11 unbrauchbar (s.o.).
Microsoft hinterlegt den Schlüssel der Festplattenverschlüsselung standardmäßig im Online-Account von Kunden, also von MS abrufbar.
MS benutzt Ihre Telemetrie Daten um Ihnen gezielt Werbung zu schicken oder „vorinstalliert“ ungefragt Programme. (Beispiel: Candy Crush)
Das sind Beispiele für den Verlust der Souveränität der User von Microsoft. Aber es nicht nur Microsoft, sondern auch die anderen „Tech-Giagnten“ wie Google, Apple, Meata und Musk, die uns in eine unerträgliche Abhängigkeit gebracht haben.
Aber nun kommt die gute Nachricht: Es gibt Alternativen, und zwar Open Source. Linux Systeme haben sich zu benutzerfreundlichen Betriebssystemen entwickelt, die nicht nur stabiler und schneller als Windowsrechner laufen, sondern auch noch kostenlos sind. Sie sind Herr oder Herrin Ihrer Daten und es gibt für alle Belange Softwarelösungen, die sich nicht vor der Windowssoftware verstecken muss.
Es gibt immer mehr Menschen, die jetzt den Schritt weg von MS hin zu Linux wagen, die User haben sich im letzten Jahr in Deutschland verdoppelt. Auch Firmen, Behörden und andere Institutionen steigen auf Linux um, wie unter anderem das Land Schleswig-Holstein.
Aber auch die Kirche interessiert sich für Linux. So schreibt der Pastoralreferent, Ehe- und Familienseelsorger Ulrich Berens, einer der Gründer des Vereins „Luki.org Linux User im Bereich der Kirchen e.V.“ in der Zeitschrift futur2:
„Die Software auf unseren Kirchen-Rechnern ist weltweit geprägt durch Monopole, die oft mit unsauberen und z.T. mit kriminellen Mitteln durchgedrückt und behauptet werden – das betrifft auch uns, die wir damit ja in den Kirchen auch arbeiten (müssen).“
Aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. In der St. Stephani Gemeinde gibt es eine Gruppe von Menschen die sich mit IT auseinandersetzt: „Digitales Kompetenz Netzwerk“. Wir helfen gern allen Menschen oder Gemeinden den Schritt in Richtung Linux zu gehen. Wir treffen uns Mittwochs ab 14:00 Uhr in der St. Stephani Gemeinde in Goslar.
Wir bieten am 25.April 2026 in der Stephani Gemeinde , Obere Kirchstraße 4 einen Linux-Kurs für absolute Anfängerinnen und Anfänger an. Linux Rechner werden zur Übung bereit gestellt und gibt Unterstützung bei der Umstellung des eigenen Computers auf Linux.
Am 30. Mai 2026 findet am gleichen Ort ein Kurs zum Thema „Wie entgoogle ich mein Smartphone?“ statt.
Beide Kurse beginnen um 10 Uhr und enden ca 16 Uhr.
Haben wir Ihr Interesse geweckt?Dann besuchen sie uns gern Mittwochs oder schreiben uns ein mail an: dikon-gs@proton.me

